28.11.2025
From Lab to Market: Sciencepreneurs Night 2025 bei ARENA2036
Original: Mia-Celine Zsohar, 27. November 2025
Am 26. November 2025 wurde ARENA2036 in Stuttgart zum Treffpunkt für Forschende, Gründerinnen und Gründer sowie Netzwerkpartner, die sich darüber austauschen wollten, wie wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in marktfähige Innovationen finden. Die Veranstaltung, durchgeführt vom Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI) in Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM XPRENEURS, bot Workshops, Impulsvorträge und zahlreiche Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung. Über 80 Gäste nahmen teil – darunter Gründungsinteressierte, etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Alumni der Programme Elements4Founding und XPRENEURS.
Zum Auftakt leitete Kathrin Lichius von KInderleicht einen praxisorientierten Workshop, in dem sie Wege aufzeigte, wie aus Forschungsideen tragfähige Geschäftsmodelle entstehen können und welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt. Anschließend erhielten die Teilnehmenden bei einer Führung über den Forschungscampus ARENA2036 Einblicke in aktuelle Projekte und die Innovationsinfrastruktur, die jungen Unternehmen beim Start hilft.
Begrüßungsworte von Prof. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart, und Helmut Schelling, Mitgründer von Vector Informatik, unterstrichen die Bedeutung des Zusammenspiels von Forschung, Unternehmertum und Anwendung. Projektteams gaben Einblick in laufende Initiativen, darunter der Übergang der Aktivitäten von Elements4Founding in das Programm QCLUB‑2 innerhalb des QSENS Cluster4Future – ein wichtiger Schritt für die Fortführung interdisziplinärer Entrepreneurship-Formate. In einer Podiumsrunde berichteten Gründerinnen, Gründer und Investorinnen über ihre Erfahrungen beim Transfer wissenschaftlicher Ideen in Unternehmensgründungen. Anschließend teilte Fanny Giannou, CEO von Alithea Biotech, in ihrer Keynote persönliche Einblicke in die Höhen und Tiefen des Gründungsprozesses.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem angeregte Gespräche, neue Kontakte und erste Kooperationsideen entstanden. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig langfristige Unterstützung und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind, um wissenschaftliche Ergebnisse in innovative Anwendungen zu überführen – und hinterließ bei vielen Gästen spürbare Motivation, diesen Weg weiterzugehen.